Die „Presidential Cycling Tour of Turkey“ (türkisch. Cumhurbaşkanlığı Bisiklet Turu) ist ein türkisches Radrennen und wird in acht Etappen ausgetragen.

Das Rennen wurde 1968 zum ersten Mal ausgetragen und findet seitdem jährlich im April statt. Seit 2005 zählt das Etappenrennen zur UCI Europe Tour. 2.2 kategorisiert und 2008 wurde es in die Kategorie 2.1 aufgewertet. Im Jahre 2011 wurde die Veranstaltung nochmals aufgewertet und ist nunmehr ein 2.HC-Rennen. Das Preisgeld lag 2008 insgesamt bei 160.000 € und betrug 2011 153.000 €.

Kristijan Durasek (Lampre) holte den Gesamtsieg bei der Türkei-Rundfahrt 2015. Das Podium neben dem 27-jährigen Kroaten komplettierten nach 8 Etappen Eduardo Sepulveda (Bretagne) und Jay McCarthy (Tinkoff). Um den Gesamtsieg hatte sich Durasek eigentlich ein Duell mit Davide Rebellin (CCC) geliefert. Der aber wurde auf der letzten Etappe 29 Kilometer vor dem Ziel von einem Hund zu Fall gebracht und musste das Rennen im Krankenwagen beenden.

Bei fast identischer Streckenführung zu den Vorjahren waren bei der Türkei-Rundfahrt 2015 einmal mehr die Bergauf Ziele Elmali und Selcuk auf der 3. und 6. Etappe von größter Bedeutung. Auf der 7. Etappe war 30 Kilometer vor dem Ziel der Sabuncubeli Pass zu überwinden, ebenfalls ein Berg der 1. Kategorie. 3 der 8 Etappensiege bei der Türkei-Rundfahrt 2015 gingen an Mark Cavendish (Etixx).

Sogleich auf der 1. Etappe eröffnete Mark Cavendish das Rennen mit einem Sieg im Massensprint, in dem er sich knapp vor Caleb Ewan (Orica) behauptete, gefolgt von Nicola Ruffoni (Bardiani). Auf der 2. Etappe platzierte sich Sacha Modolo (Lampre) zwischen dem erneut siegreichen Cavendish und Ruffoni.

Die fürs Gesamtklassement vorentscheidende 3. Etappe mit Bergankunft von Elmali gewann Davide Rebellin. Er löste sich 100 Meter vor der Ziellinie um 7 Sekunden von seinem Begleiter Kristijan Durasek. Auf dem 3. Platz hatte Eduardo Sepulveda bereits 50 Sekunden Rückstand, dann Jay McCarthy 80, Serge Pauwels (MTN) 83, Enrico Barbin (Bardiani) 89 und Heiner Parra (Caja Rural) 92 Sekunden.

Die 4. Etappe gewann André Greipel (Lotto) nach 2 für ihn unglücklich gelaufenen Sprints an den ersten beiden Tagen. Nun aber setzte er sich im Massensprint vor Daniele Colli (Nippo) und Daniele Ratto (Unitedhealthcare) durch. Cavendish wurde am letzten Hügel abgehängt. Auf der 5. Etappe war Sacha Modolo erfolgreich vor Carlos Barbero (Caja Rural) und Jay McCarthy. Cavendish war beim ansteigenden Sprint chancenlos und Greipel schon vor der Etappe zwecks Regeneration für den Giro d’Italia abgereist.

Den Sieg auf der 6. Etappe mit Bergaufzuel in Selcuk holte Pello Bilbao (Caja Rural). Er übertrumphte den zuvor führenden Miguel Lopez (Astana) um 3 Sekunden. Den 3. Platz belegte Heiner Parra mit 11 Sekunden Rückstand. Durasek kam mit Sepulveda 18 Sekunden nach dem Sieger an und fuhr damit Rebellin aus dem Blauen Trikot, da Rebellin über eine Minute verlor.

Auf der 7. Etappe hatte Mark Cavendish zwar Probleme am letzten Anstieg, an dem auch Rebellin in einer kleinen Gruppe kurz vorausfuhr und so zur Gefahr für Durasek wurde. Aber am Ende lief wieder einiges zusammen und Cavendish war der klare Sieger im Massensprint vor Andrea Piechele (Bardiani) und Kristian Sbaragli (MTN). Auf der 8. Etappe blieb Cavendish ein weiterer Sieg verwehrt, weil Luis Mas (Caja Rural) den Sprintern mit einer späten Attacke einen Strich durch die Rechnung machte. Den 3. Platz hinter Mas und Cavendish belegte dann Carlos Barbero.


 

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